Berufsunfähigkeitsversicherung für Freiberufler

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Egal ob Rücken, Kopf oder Kreislauf – gerade für Freiberufler bedeutet eine Berufsunfähigkeit meistens den wirtschaftlichen Totalausfall. Denn sie sind in der Regel Einzelkämpfer und verkaufen ihre Arbeitsleistung direkt an den Kunden. Leider wird diese Gefahr allzu oft verdrängt:

Es mach Sinn, sich gerade als Freiberufler über Berufsunfähigkeitsversicherungen zu informieren. Denn das Risiko von Berufs- bzw. Erwerbsunfähigkeit ist hoch.  Auch wenn Sie als Einzelkämpfer mit Sicherheit davon ausgehen, robuster und hartnäckiger als der gemeine Angestellte zu sein, sollte man sich realistischerweise nicht darauf verlassen – vor allem, wenn man auch noch für andere Menschen in der Verantwortung steht.

Berufsunfähigkeitsversicherung: 3 Tipps zum Einstieg

Lassen Sie sich einen Vergleich erstellen. Es gibt unzählige Angebote und unzählige Versicherungsunternehmen. Lassen Sie sich von einem Profi einen Vergleich erstellen, der zu Ihnen passt. Das spart Ihnen Zeit und Nerven.

Nutzen Sie eine Beratung. Mit einem unabhängigen Versicherungsberater können Sie vertraulich über schwierige Themen sprechen, wie die Gesundheitsprüfung. Der Berater hilft Ihnen, den passenden Anbieter herauszusuchen.

Nutzen Sie einen klugen Zeitpunkt. Viele Freiberufler kümmern sich erst um das Thema, wenn sie schon älter sind oder krank waren. Aber: Wenn Sie jünger sind, ist es deutlich einfacher für Sie – und meistens auch günstiger.

Unabhängig beraten lassen

Nutzen Sie die Möglichkeit, sich unabhängig beraten zu lassen. Der Versicherungsexperte freut sich auf Ihre Kontaktaufnahme. Er erstellt Ihnen einen unabhängigen Vergleich. Danach haben Sie mehr Klarheit und können sich einfacher entscheiden.

Sie gehen an Ihre Leistungsgrenze und darüber hinaus. Das ist gut so, solange dem auch Phasen der Entspannung folgen. Falls nicht, bekommen Sie früher oder später Probleme.

Gerade in der Anfangsphase möchte man sich nicht von so einem Thema herunterziehen lassen. Aber die andauernde Bedrohung im Hinterkopf ist auf Dauer viel lästiger. Daher: Beschäftigen Sie sich jetzt ausführlich mit dem Thema und haken es dann ein für alle mal ab!

Der Konfikt: Einereits sind Sie sind jung, gesund und körperlich robust, warum sollten Sie monatlich Geld für eine Versicherung gegen den Totalausfall bezahlen? Andererseits sollte man gerade dann eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen, wenn man gesund ist.

Berufsunfähigkeitsversicherung für Freiberufler: Tipps vom Experten

Warum macht eine Berufsunfähigkeitsversicherung Sinn? Wie viel kostet so eine Versicherung? Welche Angaben zu meiner Gesundheit muss ich machen?

Darüber spricht Luis Brendel (gelernter Bankkaufmann) von Main-Finanz mit Als-Freiberufler.de. Als unabhängiger Spezialist für die Arbeitskraftabsicherung erarbeitet er jeden Tag mit Freiberuflern und anderen selbstständigen maßgeschneiderte Versicherungen.

Luis Brendel (gelernter Bankkaufmann)

Luis Brendel von Main Finanz

Viele Freiberufler machen sich in jungen Jahren selbstständig und kümmern sich dann ja auch um Ihre Freiberufler-Krankenversicherung. Warum brauche ich zu diesem Zeitpunkt auch schon eine Berufsunfähigkeitsversicherung?

Brendel: Ich arbeite jeden Tag mit Freiberuflern und anderen Selbstständigen zusammen. Da erlebe ich leider immer wieder, dass sich die Gesundheit meiner Kunden schlagartig ändern kann. Das kann ein Unfall mit dem Fahrrad sein. Aber auch ein stressbedingter Ausfall über mehrere Monate.

Die Freiberuflichkeit zehrt eben auch an den Nerven. Wenn es mir dann sehr schlecht geht, stecke ich doppelt in der Klemme: Eigentlich muss ich mich um meine Gesundheit kümmern. Gleichzeitig habe ich aber auch noch ein Einnahme-Loch und damit finanzielle Sorgen.

Eine solche finanzielle Lücke kann durch eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Freiberufler geschlossen werden. Da bekomme ich die wichtigsten Dinge immer noch bezahlt – wie Miete, Versicherungen und Einkäufe. Die meisten Berufsunfähigkeitsversicherungen übernehmen bis zu 75 Prozent der Netto-Einnahmen. Den finanziellen Rahmen der Absicherung kann ich jedoch immer selbst bestimmen.

Nicht selten haben Freiberufler Sorge vor der Gesundheitsprüfung. Die Prüfung gehört doch zu jeder Berufsunfähigkeitsversicherung dazu, oder komme ich da drumherum?

Brendel: Ja, zu jeder Berufsunfähigkeitsversicherung (nicht nur für Freiberufler) gehört auch die Gesundheitsprüfung. Aber letzten Endes sind das maximal 12 Fragen, bei denen Sie Ihr Kreuzchen bei ja oder nein setzen. Sie müssen also keinen Aufsatz oder ähnliches schreiben. Auch ein Arzttermin zur Gesundheitsprüfung ist nur sehr selten der Fall.

Wenn Sie eine bestimmte schwere Krankheit hatten, brauchen Sie oftmals einen ärztlichen Bericht. Es kann sein, dass diese Krankheit in der Versicherung ausgeschlossen wird.

Liegt eine solche Vorerkrankung allerdings schon länger zurückliegt, müssen Sie diese womöglich gar nicht mehr angeben. Hier unterscheiden sich die Versicherer teilweise. Deswegen macht es auch hier Sinn, mehrere Angebote zu vergleichen und in die Details (Bedingungen und Leistungen) genauer zu analysieren.

Als Experten erstellen wir einen entsprechenden Vergleich von Berufsunfähigkeitsversicherungen für Freiberufler. Der Freiberufler kann dann unabhängig und alleine entscheiden, von welchem maßgeschneiderten Tarif er profitieren möchte.

Sie haben gerade stressbedingte Ausfälle besprochen. Kommt das häufiger vor?

Brendel: Rund 35 Prozent aller Anträge auf Berufsunfähigkeit finden aufgrund von Nervenkrankheiten statt. Leider nimmt der Stress quer durch alle Berufe drastisch zu. Das betrifft auch Freiberufler, die ja oft als Dienstleister hinzugekauft werden.

Das Risiko, an Burnout zu erkranken, ist vorhanden – da sollte man sich nichts vormachen. Aber ein Burnout ist auch heilbar. In der Phase, in der man berufsunfähig ist – also zum Beispiel sechs Monate oder mehr – springt die Berufsunfähigkeitsversicherung ein.

Weitere häufige Ursachen für eine Berufsunfähigkeit sind Krankheiten am Herz oder am Körper, wie zum Beispiel ein Bandscheibenvorfall. Auch das kommt bei vielen vor, egal ob bei der Schreibtischarbeit oder bei körperlichen Tätigkeiten.

Was kostet eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Freiberufler?

Brendel: Es gibt sehr unterschiedliche Freiberufler. Das kann eine freiberufliche Designerin sein, ein Physiotherapeut oder eine Architektin. Der monatliche Beitrag ist von Faktoren wie Einstiegsalter, Leistungsdauer und Höhe der Berufsunfähigkeitsrente abhängig. Oft zahlt man zwischen 30 und 70 Euro pro Monat. Bedenken Sie, dass Sie diesen Betrag für vielerlei unnütze Dinge ausgeben und hier sichern sie das wichtigste Gut ab, das sie haben – Ihre Arbeitskraft.

Es macht viel Sinn, sich einen Vergleich zu holen. Als Freiberufler sollten Sie so wenig wie möglich zahlen und gleichzeitig so viele Leistungen wie möglich erhalten. Diesen Vergleich kann Ihnen ein unabhängiger Berater ermöglichen.

Vielen Dank!

Berufsunfähigkeitsversicherung für Freiberufler: Vergleich und Kosten

Es gibt unzählige Anbieter von Berufsunfähigkeitsversicherungen. Fast kein Freiberufler hat die Zeit und die Nerven alle Anbieter miteinander zu vergleichen. Zudem stehen im Kleingedruckten viele Ausnahmen, die man kaum überblickt. Deswegen macht es Sinn, sich hier mit einem Versicherungsberater zusammenzusetzen. Das Alter, die Branche, der individuelle Schutz sind Kriterien, nach denen die Kosten für die Berufsunfähigkeitsversicherung bestimmt werden. Durch einen Vergleich haben Sie die Möglichkeit, die Versicherung mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis auszuwählen.

Die Kosten hängen von der individuellen Situation ab.

Oft zahlen Sie als Freiberufler zwischen 30 und 70 Euro für Ihre Berufsunfähigkeitsversicherung. Aber das kommt natürlich auf Ihre individuelle Situation an. Mit einem Vergleich kann man die Kosten also auch deutlich reduzieren. Wenn Sie 40 Euro weniger pro Monat zahlen, sparen Sie im Jahr fast 500 Euro. Aber auch der umgekehrte Fall kann vorkommen. Etwa, wenn Sie den Versicherungsschutz erhöhen wollen, aber dafür nicht zu viel zahlen möchten. Sie wollen also die Leistungen verbessern und sind bereit dafür höhere Kosten zu übernehmen – die sich aber in einem gewissen Rahmen halten sollen.

Weitere Versicherungen für Freiberufler

Viele Freiberufler kümmern sich zum Start in die Selbständigkeit um alle Versicherungen. Dazu zählen auch die Haftpflichtversicherung und die Krankenversicherung. Lesen Sie auf unseren Seiten, was Sie bei diesen beiden Versicherungen ebenfalls beachten sollten. Ein Vergleich macht auch hier viel Sinn.

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