Bereit für einen neuen Lebensabschnitt? Bereit für ein Arbeitsleben, das geprägt ist von Freiheit, Unabhängigkeit und Eigenverantwortung? Dann ist das hier der richtige Einstieg. Aber gleich vorab: Eine Existenzgründung ist kein Spaziergang. Wer durch die Tür geht, der stößt auf eine neue Welt.

Als Existenzgründer hat man es immer schwer. In der Regel hat man keine oder wenig Referenzen, kaum Kontakte, praktisch kein berufliches Netzwerk. Eine Existenzgründung ist wie ein wilder Garten: Man muss Ordnung reinbringen. Jedes Jahr blüht eine neue Pflanze, die man im Vorjahr gesät hat.

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Businessplan als Freiberufler

Jeder Existenzgründer braucht einen Businessplan – zum Beispiel, um den Gründerzuschuss zu beantragen. Ein Businessplan ist mehr als ein formaler “Wisch”. Es ist die Strategie, der Plan für die ersten Jahre. Schon der erste von fünf Teilbereichen des Businessplans hat es in sich.

Businessplan Vorlage

Mit einer Businessplan Vorlage für Freiberufler haben Sie eine erste Anleitung, wie Sie Ihren Businessplan schreiben. Je besser Sie sich vorbereiten, desto höher die Chance, dass Sie sich auf dem Markt bewähren. Die Anleitung gibt Ihnen praktische Tipps und konkrete Hilfe.

Förderung für Freiberufler

Eine staatliche Förderung wie der Gründerzuschuss ist die Alternative zum Kredit. Der Vorteil: Man muss das Fördergeld nicht zurückzahlen. Allerdings bekommen nur noch wenige Existenzgründer den Gründerzuschuss bewilligt. Man muss also kämpfen.

Kunden gewinnen

Besonders neue Freiberufler unterschätzen, wie schwierig es ist, Kunden zu gewinnen. Auch “alte Hasen”, die schon länger im Geschäft sind, vernachlässigen leider das Thema. Hier lesen Sie, wie Sie Kunden gewinnen.

Krankenversicherung klären

Als Freiberufler können Sie sich überlegen, ob Sie sich privat krankenversichert lassen oder freiwillig in eine Gesetzliche Krankenkasse gehen. Die Privaten sind oft günstiger, wenn man jung ist. Doch dafür wird es im Alter häufig teuer.

Berufshaftpflicht klären

Bei manchen freiberuflichen Berufen besteht die Gefahr, dass man Schäden verursacht. Gegen mögliche Kosten, die dadurch entstehen, kann man sich mit einer Berufshaftpflicht bzw. Betriebshaftpflicht für Freiberufler absichern.

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Nachfolge unter Freiberuflern: Die Vorteile

Bei Ärzten ist es so üblich. Ebenso bei Steuerberatern. Aber letztlich gilt es für alle Freiberufler-Branchen: Es gibt immer etablierte Freiberufler, die in den Ruhestand gehen wollen oder auch aus gesundheitlichen Gründen gehen müssen. Für neue Freiberufler, die eine solche „Erbschaft“ antreten wollen, hat dies mehrere Vorteile:

Bestehender Kundenstamm

Sie müssen sich nicht über Jahre einen neuen Kundenstamm aufbauen. Stattdessen machen Sie ab dem ersten Tag Umsatz. Sie profitieren von dem Netzwerk und der Aufbauarbeit Ihres Vorgängers oder Ihrer Vorgängerin.

Weniger Marketingkosten

Wer bereits am Markt bekannt und etabliert ist, muss weniger Geld in sein Marketing und seine Bekanntheitssteigerung investieren. Man spart also von Beginn an Kosten bzw. kann das Geld in andere Themen investieren.

Von der Erfahrung profitieren

Wenn der Nachfolger und der Vorgänger ein gutes Verhältnis haben, kann man stark von seinem Vorgänger profitieren. Er hat bereits diverse Fehler gemacht, die man jetzt umschiffen kann. Trotzdem bleibt es natürlich nicht aus, dass man selbst das Unternehmen weiterentwickelt. Nur muss dies eben nicht mehr von ganz von vorne geschehen.

Nachfolge unter Freiberuflern: Die Risiken und Herausforderungen

Für gängige Firmen gibt es Modelle wie das Ertragswertverfahren oder das Ebitverfahren. Der Unternehmenswert kann zum Beispiel über einen Rechner grob berechnet und später verfeinert werden. Bei Freiberuflern funktioniert diese Berechnung allerdings nur sehr bedingt. Es gibt eine Reihe von Herausforderungen:

  • Keine Marktplätze: Als Freiberufler müssen Sie persönlich auf die Suche nach einem Freiberufler gehen, dessen Stamm Sie übernehmen können. Für Freiberufler, die ihren Kundenstamm abgeben wollen, gibt es in der Regel keine prominenten Marktplätze oder Börsen im Netz. Dort dominieren eher klassische Handwerksbetriebe.
  • Persönlichkeitsfaktor: Gerade bei Freiberuflern hängt der Kundenstamm stark an der Persönlichkeit des Freiberuflers. Als Nachfolger müssen Sie also Stück für Stück in den neuen Kundenstamm „hineinwachsen“. Von heute auf morgen ist dies kaum zu schaffen.
  • Preis: Wenn Sie den Kundenstamm und die Marke kaufen wollen, muss ein Kaufpreis festgelegt werden. Dies ist eine komplexe Angelegenheit, bei der Sie als Nachfolger viele Risiken bedenken müssen. Der Firmeninhaber schätzt den Wert seiner Firma in der Regel zu hoch ein.

Das, was bei klassischen Unternehmen einen Firmenverkauf nennt, ist unter Freiberuflern eine interessante Option, allerdings nicht einfach umzusetzen. Letzen Endes suchen viele Unternehmen einen Nachfolger – und scheitern oft daran, einen passenden Nachfolger zu finden. Neben der Liquidität spielt besonders die Persönlichkeit eine entscheidende Rolle.

Branchen von Freiberuflern

Wer von Freiberuflern spricht, schmeißt jede Menge völlig unterschiedlicher Berufe in einen Topf. Vom Heilpraktiker über Rechtsanwälte und Informatiker bis zum Künstler – jede Branche ist anders. Natürlich gibt es grundsätzlich viele Überschneidungen – zum Beispiel, was das Thema Absicherung ode Existenzgründung betrifft. Aber trotzdem kämpft die jeweilige Zunft mit ganz eigenen Problemen.

Deswegen macht es Sinn als Ergänzung einen branchenspezifischen Einblick zu geben. Für jede Branche gilt: Es ist ein grober Einstieg in das Thema. Fast zu jeder Branche gibt es spezifische Ratgeber, die man gerade als Existenzgründer lesen sollte. Dazu gehören:

  • IT-Freiberufler
  • Freiberufliche Krankenschwester
  • Freiberuflicher Ingenieur
  • Freiberufliche Pflege
  • Freiberuflicher Berater
  • Freiberuflicher Journalist
  • Freiberuflicher Fotograf
  • Freiberuflicher Programmierer, Softwareentwickler und Informatiker

Die Gründerberatung

Viele Freiberufler starten relativ ungeplant ihren neuen Berufsweg. Sie versuchen sich alles selbst zu erarbeiten anstatt sich professionelle Unterstützung zu holen. Das Ergebnis sieht dann meistens so aus: Man versucht eine eigene Webseite aufzubauen und verteilt Visitenkarten. Oder man arbeitet einfach dort, wo man schon als freier Mitarbeiter gejobbt hat.

Das ist auch gar nicht so schlecht. Aber wer als Existenzgründer erfolgreich sein will, der muss sich um deutlich mehr kümmern. Wie schafft man ein professionelles Fundament, auf das man mittel- bis langfristig bauen kann? Dazu gehören zum Beispiel ein Businessplan sein (mit zum Beispiel Strategie, Kundenakquise abseits von Visitenkarten) oder das Beantragen von Fördermitteln (Gründungszuschuss).

Was habe ich von einer Beratung?

Viele Freiberufler glauben, sie müssten alles alleine klären. Aber das ist ein Irrtum. Das Problem: Sie kennen zwar ihr Handwerk und ihre Branche – aber ihnen fehlt betriebswirtschaftliches Wissen. Sie haben niemanden, der weiß, was ihre Bank oder die Arbeitsagentur sehen will.

Laut einer regelmäßigen Umfrage der KfW-Förderbank scheitert jeder dritte Existenzgründer in den ersten Jahren. Genau in der Anfangsphase gibt es einfach zu viele Dinge, die man schnell und professionell klären muss. Hier unterstützt Sie ein Gründerberater. Die Existenzgründungsberatung wird sogar von der KfW-Bank gefördert. Bis zu 50 Prozent der Kosten können übernommen werden.

  • Existenzgründerberater sind Experten, die wissen, welche Probleme Freiberufler in der Startphase haben. Das kann zum beispiel der Gründungszuschuss sein, aber auch andere betriebswirtschaftliche Fragen. Als Existenzgründer profitieren Sie von diesem Expertenwissen!
  • Die Berater helfen Ihnen – aber nicht durch Lobhudelei. Viele Freiberufler sind am Anfang begeistert von Ihrer Idee und übersehen mögliche Schwächen. Gründerberater geben Ihnen ein klares Feedback und zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Schwächen beheben. Genau solch ein professionelles Feedback ist oft der Grundstein dafür, dass man langfristig erfolgreich wird.
  • Gründerberater haben fast immer viele Jahre Berufserfahrung. Sie kennen die klassischen Fehler, die viele Freiberufler und andere Existenzgründer machen. So umschiffen Sie die Fehler, die schon Tausende vor Ihnen gemacht haben. Dadurch bekommen Sie mehr Sicherheit in Ihrem Vorhaben!

Wie finde ich den richtigen Berater?

Unser Tipp: Schreiben Sie eine kurze Liste, in welchen Bereichen Sie Klärungsbedarf haben. Auf welche Fragen brauchen Sie Antworten?

Über unseren Kooperationspartner von “Existenzgründer und Jungunternehmer” können Sie Kontakt zu Ihrem persönlichen Gründungsexperten in Ihrer Nähe aufnehmen. In einem ersten Gespräch finden Sie heraus, wie Sie Unterstützung bekommen.

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