Stundensatz und Honorar für Freiberufler

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Welchen Stundensatz kann ich als Freiberufler verlangen? Wie wehre ich mich gegen Honorar-Drückerei? Wie schaffe ich es, meinen Stundensatz kontinuierlich zu erhöhen?

Wir erklären, wie Sie Ihr Honorar oder Ihren Stunden- oder Tagessatz dauerhaft erhöhen. So, dass Sie ein finanziell besseres Leben führen können.

Wie kalkuliere ich meinen Stundensatz?

Viele Freiberufler überschätzen, wie viel sie tatsächlich arbeiten können. Kein Freiberufler arbeitet fünf Tage die Woche acht Stunden am Tag. Das ist schlicht unmöglich. Man hat immer Zeiten, in denen man sich um Büroarbeiten kümmern muss wie Steuern und Buchhaltung, aber auch um unternehmerische und strategische Fragen wie Kundenakquise oder eben Honorarkalkulation.

Also müssen Sie ermitteln, wie viele Stunden Sie mit wie viel Euro abrechnen können, um mindestens eine schwarze Null zu schreiben.

  • Arbeitstage

    Das Jahr hat rund 50 Wochen. Das sind etwa 250 Arbeitstage. Ziehen Sie davon 20 Prozent ab, weil sie mit organisatorischen Dingen beschäftigt sind. Und weitere 20 Prozent für Urlaub und Krankheit. Es bleiben 150 Tage übrig.

  • Kosten

    Jetzt kommen die Kosten. Listen Sie in einer Excel-Tabelle (im E-Book vorhanden) alle Kosten auf, und zwar getrennt alle privaten Ausgaben (Wohnung, Lebenshaltung, Steuer, Krankenversicherung etc.) und berufliche Ausgaben (u.a. Büromiete, Strom, Telefon/Internet, Betriebs- oder Haftpflichtversicherung, Auto/Bahn, Investitionen). In der Regel kommt man (wenn man jung ist und keine Familie hat) locker auf 30.000 bis 40.000 Euro im Jahr.

  • Rechnung

    Jetzt die Rechnung: 40.000 Euro : 150 Arbeitstage = 260 Euro / Tagessatz. Diese Summe noch einmal geteilt durch 8 Stunden macht etwa 32 Euro pro Stunde. Dieser Stundensatz und Tagessatz ist das absolute Minimum!

Mehr zum Thema Honorarkalkulation erfahren Sie in unserem E-Book “So erhöhen Sie Ihren Stundensatz – in 7 Schritten”. Dort bekommen Sie auch eine bequeme Excel-Vorlage für die Berechnung.

E-Book: In 7 Schritten zu einem höheren Honorar

Das E-Book „In 7 Schritten zu einem höheren Honorar“ erklärt, wie Freiberufler Schritt für Schritt ihren Stundensatz erhöhen. Und dies bei ihren Kunden durchsetzen, ohne sie zu verprellen. Kompakt, schnell und direkt anwendbar. Dazu gibt es einen Excel-Rechner, mit dem Sie einfach und bequem Ihren persönlichen Stundensatz kalkulieren können. Sie bekommen E-Book und Rechner per Download-Link. So können Sie es auch später jederzeit herunterladen.

Im E-Book (PDF) lesen Sie:

  • Wie Sie neue Unterund Obergrenzen für Ihr Honorar berechnen
  • Wie Sie Ihre Kunden besser überzeugen
  • Wie Sie klüger verhandeln
  • Wie Sie ein höheres Honorar von Ihren Bestandskunden erhalten
  • Wie Sie mehr mit neuen Kunden verdienen
  • Wie Sie neue Märkte aufspüren

Mit dem Rechner (Excel) können Sie:

  • Den Stundensatz berechnen, den Sie mindestens brauchen
  • Ihren optimalen Stundensatz berechnen
  • Ihre privaten und betrieblichen Kosten übersichtlich kalkulieren

Download-Link per E-Mail. Einfach später am PC herunterladen und bearbeiten. Das Stundesatz-Ebook plus Excel-Rechner kostet Sie nur 12,99 EUR inkl. MwSt. Testen Sie ohne Risiko 30 Tage lang.

Drei Gründe für das E-Book

Zusätzliche Einnahmen

Wenn Sie eine Honorarerhöhung um 5 Euro pro Stunde durchsetzen, verdienen Sie mehrere tausend Euro pro Jahr mehr! Im E-Book erklären wir, welche Rechnung dahinter steckt. Es lohnt sich also, das Thema anzugehen!

Klare Anleitung

Durch das klare und kompakte E-Book bekommen Sie einen Leitfaden an die Hand, wie Sie vorgehen. So viel steht fest: Es ist keine Geheimwissenschaft, seinen Stundensatz zu erhöhen! Gehen Sie Ihren Weg!

Praktisches Finanz-Tool

Zum E-Book gehört eine vorgefertigte Excel-Tabelle, mit der Sie dauerhaft arbeiten können. So erhalten Sie einen finanziellen Überblick und sind für die Zukunft professioneller aufgestellt. Es ist Ihre organisatorische Basis.

Honorare: Der Anfang ist schwer….

Gerade Freiberufler, die neu in die Selbstständigkeit starten, tun sich schwer damit, einen ordentlichen Stundensatz oder gute Honorare zu erzielen. Aber auch langjährige Freiberufler kümmern sich zu wenig um das Thema Stundensatz/Honorare. Das hat drei Gründe:

Betriebswirtschaft

Das klingt erst einmal seltsam. Aber es ist so: Viele Freiberufler lieben ihren Beruf, ihre praktische Tätigkeit, ihr Handwerk. Sie sind fast nie die Betriebswirte, die nur auf Zahlen schauen. Auf der anderen Seite leiden viele Freiberufler darunter, dass ihr Stundensatz zu gering ist. Unser Plädoyer: Beschäftigen Sie sich mit diesem Thema – Sie werden Ihre Kreativität und Ihre Liebe zum Handwerk dadurch nicht verlieren!

Erfahrung

Die Freiberufler wissen zwar grob, wie viel in der Branche gezahlt wird. Aber sie kennen den Markt nicht im Detail. Sie wissen also häufig nicht, ob in bestimmten Teilbereichen ein besseres Honorar gezahlt wird, wie groß dort die Konkurrenz ist oder wie die Kunden dort auf höhere Stundensätze reagieren. Dabei kann man sich mit einer systematischen Analyse einen schnellen Überblick verschaffen – und danach besser verhandeln.

Verhandlungsgeschick

Viele Freiberufler gehen „frohen Mutes“ in die Gespräche mit ihren Kunden. Doch die Kunden – selbst die netten und freundlichen – haben ein feines Gespür dafür, ob sie die Honorare drücken können. Selbst die freundlichen Kunden ticken so. Es gibt eine Hand voll klassischer Tricks, wie Kunden in Verhandlungen vorgehen. Diese Tricks sollte man als Freiberufler kennen.

Wie kann ich mein Honorar kontinuierlich steigern?

Viele Freiberufler arbeiten nicht kontinuierlich daran, ihr Honorar zu steigern. Manchmal aus Angst, die Kunden könnten abspringen. Manchmal auch, weil sie bei dem Thema einfach Hemmungen haben. Aber wer sich vor diesem Thema drückt, wird es bitter bezahlen. Nicht nur wegen der fehlenden Rente oder der steigenden Inflation, die man nicht ausgleicht. Sondern auch weil Arbeiten einfach kein Spaß macht, wenn man damit nicht genug Geld verdient. Also: Wie steigert man kontinuierlich sein Honorar?

Zuerst einmal, in dem man sich ein Ziel setzt. Und das funktioniert ähnlich wie die Kalkulation unter Punkt 2 – nur unter anderen Vorzeichen: Wie viel will ich verdienen? Wie viel will ich arbeiten? Ein Beispiel: Wer nur noch zwei Tage die Woche arbeiten will (produktive Zeit) und 60.000 Euro verdienen will, der braucht: 60.000 Euro : 100 Arbeitstage = 600 Euro Tagessatz; 75 Euro Stundensatz. Das ist ein Ziel! Wie kommen wir dahin?

Leistungen aufschlüsseln

Vielen Freiberuflern ist nicht klar, was sie für umfangreiche Leistungen erbringen. Jede Leistung rechtfertig einen höheren Preis. Wer als freier Journalist für ein Unternehmen eine Broschüre erstellt, der führt Vorgespräche (1), erstellt ein schriftliches Konzept (2), führt Interviews (3), erstellt einen Rohentwurf zur Absprache (4), erstellt die Texte (5) und sorgt für passende Fotos (6). Hinzu kommen eine Korrekturphase (7) und eine persönliche Endabnahme (8), und – als Zusatzleistung – eine Pressemitteilung (9) und konkrete Tipps zur weiteren Verwertung im Internet (10). Bei mehreren Broschüren sinkt der Preis (11). Ähnliche Aufschlüsselungen kann man auch als Designer, Übersetzer oder Fotograf erstellen.

Aussendarstellung

Wer als Freiberufler immer noch eine Googlemail-Adresse hat und keinen eigenen Internetauftritt ist selbst schuld. Ein professioneller Außenauftritt ist die Basis für höhere Honorare. Die eigene Seite sollte mindestens ein bis zwei Mal im Jahr aktualisiert werden, mit Referenzen und aktuellen Arbeiten. Je besser die eigenen Leistungen aufgeschlüsselt sind und man Referenzen vorweist, desto besser laufen die ersten Gespräche und Verhandlungen. Ohne dass darüber gesprochen wird, ist völlig klar, dass der neue Kunde nicht der erste Kunde ist und dass der jeweilige Freiberufler noch viele andere Optionen hat (auch wenn dies vielleicht nicht immer der Fall ist).

Kundenportfolio aufräumen

Viele Freiberufler kommen zu neuen Kunden wie vom Hölzchen aufs Stöckchen. Mal wurde man hier empfohlen, mal dort. Die wenigsten Freiberufler suchen aktiv nach neuen Kunden. Damit ist nicht die Kaltakquise am Telefon gemeint, sondern erst einmal eine “Kunden-Inventur”: Mit welchen Kunden macht man viel Geld bei wenig Arbeit? Und welche Kunden fressen die eigene Zeit weg, obwohl man mit ihnen vergleichsweise wenig verdient? Im nächsten Schritt sollte man sich auf seine “guten” Kunden konzentrieren und die eigenen Leistungen auf diese Zielgruppe anpassen.

Die Tipps sind als erster Einstieg in das Thema gedacht. Wie Sie das Thema für sich persönlich angehen, lernen Sie in unserem E-Book “So erhöhen Sie Ihren Stundensatz – in 7 Schritten”.

Hinweis: Alle angegebenen Preise sind inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Es gibt auch keine Versandkosten, weil es sich um einen Download handelt.

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